Virtueller Stadtrundgang durch jüdisches Rotenburg

Stadtrundgang auf jüdischen Spuren. Der virtuelle Rundgang soll einladen, einige Aspekte der wechselvollen Geschichte des jüdischen Rotenburg kennen zu lernen. Wie bei kaum einem anderen Ort in Hessen ist die Geschichte Rotenburgs davon geprägt, dass hier seit ca. 1300 - mit Unterbrechungen - Juden ansässig waren und vom 17. bis 20. Jahrhundert eine der größten jüdischen Kleinstadtgemeinden Hessens existierte. Die CD-ROM-Version ist portofrei über die im Impressum genannte Adresse erhältlich.

Jüdischer Friedhof

Der Besucher dieses Kapitels erhält Informationen zur jüdischen Begräbniskultur und Fotodokumente zu allen 346 Grabstätten. Der älteste Grabstein (Ruben ben Jakob) datiert von 1743, der Friedhof wurde aber schon im Jahrhundert davor angelegt. Der älteste Nachweis stammt aus dem Jahr 1682. Der Rotenburger jüdische Friedhof diente bis ins späte 19. Jahrhundert als Zentralfriedhof auch für die jüdischen Verstorbenen aus den übrigen Gemeinden des ehemaligen Amtes Rotenburg (Baumbach, Bebra, Breitenbach, Iba, Lispenhausen, Ronshausen, zeitweise auch Rengshausen) als Begräbnisstätte. Die letzte Bestattung war im Mai 1938.

 

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